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Amiga

Ende 1985 veröffentlichte Commodore den Amiga 1000 und sorgte für heftigen Trubel unter den Computerfans. Ursache waren vor allem die fantastischen Grafikfähigkeiten des Systems. So bot der Amiga eine Farbpalette von 4096 Farben und Stereo-Sound, war aber mit einem Listenpreis von seinerzeit um die 5000 DM nicht gerade für den Hobby-Spieler erschwinglich. Besonders beeindruckend für die damalige Zeit waren die Multitasking-Fähigkeiten des Amiga. Verschiedene Prozesse konnten zur selben Zeit parallel ablaufen. Das Betriebssystem des Amiga wurde dabei von drei Customchips unterstützt: Agnus, Paula und Denise.

1986 präsentierte Electronic Arts der verblüfften Spielefachwelt die Portierung von Atari's Arcade-Automaten-Game „Marble Madness". Derart fantastische Grafiken hatte man so zuvor noch nie auf einem Heimsystem gesehen. Spätestens damit hatte sich der Amiga endgültig den Ruf erworben, der ultimative Traumcomputer für den Spielefreak zu sein.

1987 führte Commodore den Amiga 500 und Amiga 2000 ein. Im Gegensatz zum A 2000 war der A 500 mit einem Listenpreis von 1000 DM nun auch endlich für den Otto Normaluser erschwinglich und konnte seinen Siegeszug gegen die 8-Bit-Systeme antreten. Spätestens als allerdings zu Beginn der Neunziger Jahre PC's ihren Weg in immer mehr Privathaushalte fanden, verlor der Amiga zunehmend an Bedutung. Zu den erwähnenswerten Spielen gehören noch „Katakis", „R-Type", „Apydia", „Rainbow Islands", „Elite", „Lemmings", „Lotus 3“ und "Xenon II".
Aufnahmedatum 21-06-2002
Releasedatum 01-01-1987
Zusätzliche Informationen Amiga 500

Einführungspreis: 1.300,- DM

Prozessor: Motorola 68000, 7,16Mhz NTSC, 7,09Mhz PAL

Grafik:max. 640*400 (NTSC), 640*512 (PAL), max. 4096 Farben gleichzeitig

Arbeitsspeicher: 512KByte Chip-Ram

Sound: 8Bit 4 Kanal Stereo, 29Khz

Massenspeicher:1 Diskettenlaufwerk 880KByte

Betriebssystem: Kickstart 1.2, später 1.3